1. Tag: Wien/München - London - Los Angeles - Insel Upolu: Apia. Gegen Mittag fliegen wir über Lodnon nach Los Angeles und weiter mit Air Newzealand nach Apia.
2. Tag: Apia - Stadtrundfahrt und Palolo Deep Marine Reserve. Am frühen Morgen Ankunft auf Faleolo Airport - Begrüßung durch unsere Reiseleitung und Transfer zum Gästehaus in Apia. Nach einem ausgiebigem Frühstück fahren wir in die Stadt, um dort den Fischmarkt und auf der Halbinsel Mulinuu das Parlament zu besichtigen. Zu Mittag essen wir in einem Restaurant in Apia und fahren anschließend zur Palolo Deep Marine Reserve, einem der besten Schnorchelreviere von Samoa - wer will entspannt am Strand oder hat seine Badesachen und Schnorchelausrüstung mitgebracht. Heute erwartewt Sie noch die legendäre Fia Fia Night im Aggie Greys Hotel direkt am Hafen von Apia, wo wir uns die spektakuläre Show mit traditionellen samoanischen Tänzen und die Fire Dancer anschauen.
3. Tag: Apia - Mt. Vaea - Sliding Rocks. Wir besuchen das Robert-Louis-Stevenson Museum in Apia, das uns einen guten Einblick in das Leben in Samoa zu Lebzeiten des bekannten schottischen Autors gibt, der die letzten Jahre seines Lebens in Samoa verbrachte und dessen Andenken von den Samoanern bis heute in höchsten Ehren gehalten wird.
Danach wandern wir auf den Mt. Vaea, wo Robert-Louis Stevenson, der Tussitala (der Geschichten-Erzähler) mit seiner Frau Fanny seine letzte Ruhe gefunden hat und von wo aus wir einen wunderschönen Ausblick über die Ostseite Upolus haben (Gehzeit ca. 2-3 Stunden). Wir essen in Apia zu Mittag und fahren dann zu den Papaseea Sliding Rocks, einem Fluss im Urwald mit vielen natürlichen Wasserpools und Felsrutschen, um uns dort von der Wanderung beim Baden zu erholen. In der Eco Lodge Cloud 9, ca. 450 Meter über Apia, können wir viele tropische Vögel und die größten Flughunde der Welt mit einer Flügelspannweite von bis zu einem Meter beobachten. Abendessen und Übernachtung auf Eco Lodge Cloud 9.
4. Tag: Insel Upolu: Nordküste und Insel Namua. Wir folgen der Nordostküste Upolus zu den Piula Cave Pools, einer alten Missionsstätte der Methodisten, wo wir durch die Wasserpools in eine Grotte schwimmen, bzw. schnorcheln können. Nach dieser Pause geht es weiter über den Le Mafa Pass an die Ostküste Upolus, von wo aus wir auf die Insel Namua übersetzen, die ca. einen Kilometer vom Festland entfernt liegt Die Insel Namua ist einer von über 600 erloschenen Vulkanen auf Samoa, die ca. 150 Meter aus dem Meer ragt. Wir besteigen den Gipfel der Insel, von wo aus wir einen schönen Ausblick auf die unbewohnten Inseln Fanuatapu, Nuutele und Nuulua genießen können, die Brutstätten für zahlreiche Seevögel sind. Bei Ebbe und guten Witterungsverhältnissen besteht auch die Chance, die Insel in einer ca. einstündigen Wanderung zu Fuß zu umrunden. Da der Großteil der Insel innerhalb des Riffs liegt, bieten sich hier eine sehr gute Möglichkeit, beim Schnorcheln eine Vielzahl von tropischen Fischen und Meeresschildkröten zu beobachten. Abendessen und Übernachtung in Beach Fales auf Namua Island.
5. Tag: Insel Namua - Saanapu Tai. Wir verbringen den Vormittag beim Baden und Schnorcheln auf der Insel Namua und setzen nach dem Mittagessen wieder zum Festland über. Entlang der Südküste geht es mit einigen Foto-Stopps zum Ocean Trench, einem wild-romantischen Küstenabschnitt mit unterirdischen Wasserläufen, die im Laufe der Zeit aus dem Fels gewaschen wurden. Weitere Stopps sind die Sopoaga und die Fuipisia Wasserfälle im Landesinneren Upolus. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel in Saanapu Tai, wo wir für die nächsten drei Tage bei einer samoanischen Familie Faa Samoa, die traditionelle samoanische Lebensweise, hautnah miterleben können. Dieses kleine Resort liegt auf einer kleinen Halbinsel zwischen ausgedehnten Mangrovenwäldern und einer türkisfarbenen Lagune direkt am Meer. Abendessen und Übernachtung erfolgt in den Taumai Beach Fales.
6. Tag: Saanapu Tai. Frühmorgens können wir unserer Familie bei der Zubereitung des Umus, dem traditionellen samoanischen Steinofen, zuschauen. Taro, Brotfrucht, Palusami und andere leckere Spezialitäten werden zwischen glühend heiße Steine gelegt, mit Bananenblättern abgedeckt und so für einige Stunden gegart. Inzwischen können wir einen Gottesdienst im Dorf besuchen, wo ausländische Besucher stets willkommen sind. Danach wandern wir ca. eine Stunde auf einem angelegten Trail durch die Mangrovenwälder, wo wir unter einheimischer Führung die verschiedenen Pflanzen und deren Gebrauch erklärt bekommen. Nach dem Mittagessen aus dem Umu besteht die Möglichkeit, mit einem Ausleger-Boot durch die Mangroven zu fahren oder einfach nur am Strand unter Palmen zu entspannen. Abendessen und Übernachtung in Taumai.
7. Tag: Insel Manono. Nach dem Frühstück fahren wir an die Westküste Upolus und setzen mit einem Fischerboot auf die Insel Manono über. Hier gibt es weder Straßen noch Fahrzeuge sondern nur einen kleinen Fußweg, der rund um die knapp 2,5 Kilometer lange Insel führt. Wir wandern durch einige malerische Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und sehen unverfälschte, samoanische Lebensweise, die sich hier seit Jahrhunderten nahezu unverändert erhalten hat. Wir essen bei einer Fischerfamilie zu Mittag und umrunden dann mit dem Fischerboot (günstiges Wetter vorausgesetzt) die Insel Apolima außerhalb des Riffs, wo zahlreiche Seevögel wie Tölpel, Seemöwen und Fregattvögel nisten. Auf dem Rückweg ankern wir an einer Korallenbank, wo wir uns die faszinierende Unterwasserwelt dieses tropischen Insel-Idylls beim Schnorcheln näher anschauen. Nach unserer Rückkehr in die Taumai Beach Fales in Saanapu Tai, wird uns unsere Gastfamilie mit samoanischen Tänzen und Gesängen nach dem Abendessen unterhalten.
8. Tag: Sanaapu Tai – Insel Savai’i: Lavafelder. Wir fahren an die Westküste Upolus nach Mulifanua, von wo aus wir mit der Fähre in ca. 70 Minuten nach Salelologa, dem Hauptort der Insel Savai’i übersetzen. Savai’i ist die größte samoanische Insel auf der aber nur ca. 35.000 Menschen leben. Auf dem Weg nach Manase besuchen wir die Lavafelder des letzten Vulkanausbruchs auf Samoa, der sich in den Jahren 1905 bis 1911 ereignete und eine Schildkrötenfarm, wo wir mit zahmen Meeresschildkröten in einem eingezäunten Refugium schwimmen, bzw. diese von Hand füttern können. Danach beziehen wir unser Quartier in Beach Fales im Ort Manase, einem der besten Strände von ganz Savai’i.
9. Tag: Ausflug auf Savai’i. Durch ausgedehnte Taro- und Jamsplantagen erreichen wir den Mt. Matavanu, wo wir unter einheimischer Führung zum ca. 200 Meter tiefen Krater wandern, der zuletzt 1905 ausgebrochen ist. Zahlreiche Orchideen säumen den Wegesrand, der auch für wenig geübte Wanderer leicht zu begehen ist. Im Anschluss daran besuchen wir die Dwarfts Cave, einen ca. 800 Meter langen Lavatunnel, in dem es einige mit Wasser gefüllte Teiche gibt, die zum Teil durchschwommen werden müssen. Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit werden hier vorausgesetzt, da auch einige kleinere Klettereinlagen bei dieser Unternehmung mit auf dem Programm stehen. Mit etwas Glück lassen sich hier auch die Pea Pea, eine den Schwalben ähnliche Vogelart beobachten, die hier ganz im Dunkeln lebt.
10. Tag: Ausflug auf Savai’i. Heute umrunden wir die Insel Savai’i und besuchen zunächst die Falealupo Rainforest Preserve mit einer Hängebrücke, die in einen ca. 70 Meter hohen Banjo-Baum führt, von wo aus wir eine gute Aussicht in das Landesinnere von Savai’i haben. Danach fahren wir zum westlichsten Punkt der Insel, der sich nur noch knappe 30 km von der Datumsgrenze entfernt befindet. Bei „Lovers Leap“ nehmen wir unser Mittagspicknick ein und fahren dann zu den Taga Blowholes. Dort wird die Brandung unter Lavaplatten gepresst, durch die, je nach Wetterlage und Wellengang, bis zu 50 Meter hohe Gischtfontänen empor schnellen. Nächster Halt sind die Olemoe Wasserfälle: Die in eine Schlucht eingebetteten Wasserläufe bilden bis zu 6 Meter tiefe, glasklare Wasserbecken, in denen viele Flusskrebse, Aale und andere Süßwasserfische anzutreffen sind – ein idealer Platz zum Schwimmen und Schnorcheln mitten im tropischen Urwald! Eine kurze Wanderung führt uns schließlich zu einer ca. 1.000 Jahre alten Steinpyramide, die von der prähistorischen Bedeutung dieses rituellen Opferplatzes zeugt.
11. Tag: Insel Savai’i – Insel Upolu / Apia. Tag zur freien Verfügung am Strand von Manase. Wir erholen uns am Strand, wo wir auf Wunsch mit dem Seekajak am Riff entlang fahren, ausgedehnte Schnorchel-Touren machen, Mountain Bikes mieten oder einfach nur am Strand relaxen können. Am späten Nachmittag setzten wir wieder mit der Fähre auf die Insel Upolu über und begeben uns in unsere Unterkunft, der Cloud 9 Eco Lodge.
12. Tag: Nordküste von Upolu. Heute geht es in ein kleines Fischerdorf an der Nordostküste Upolus, das für seine Holzschnitzer bekannt ist. Dort nehmen wir an einer Kavazeremonie teil und können den Holzschnitzern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Frauen weben Matten aus den Blättern der Yuka-Palme, die früher als Kleidung benutzt wurden und auch als Zahlungsmittel galten. Danach wandern wir entlang der Küste in die Fagaloa Bay, einem der abgelegensten Gegenden Samoas - steile Felswände mit zahlreichen, mehrere hundert Meter hohen Wasserfällen bilden eine imposante Naturkulisse. Nach der Wanderung (ca. 2 Std.) erholen wir uns bei einem erfrischenden Bad.
13. Tag: Insel Upolu: Ausflug zum Lake Lanotoo. Der Sonntag ist den Samoanern heilig. Schon früh am Morgen finden in den zahlreichen Kirchen unterschiedlichster Konfessionen Gottesdienste statt, die schon allein wegen der wunderschönen Kirchenchöre einen Besuch wert sind. Am späten Vormittag brechen wir dann zum Lake Lanotoo auf, einen mit Regenwasser gefüllten Kratersee mitten im Urwald auf ca. 700 Meter Seehöhe. Hier legen wir ein Picknick ein und nehmen ein Bad im See, bevor wir uns auf den Rückweg begeben. Die ca. 3-stündige Wanderung ist jedoch aufgrund der schwierigen, da rutschigen Wegverhältnisse nur an regenfreien Tagen möglich. Als Alternative bietet sich ein Tag zur Entspannung am Swimmingpool des Hotels, bzw. am Strand an.
14. Tag: Apia. Tag zur freien Verfügung in Apia. Abends Abschiedsessen in einem der besten Restaurants von Apia und um 22:00 Transfer zum Flughafen Faleolo.
15. Tag: Apia - Rückflug Los Angeles - London. Abflug gegen 00.45 Uhr morgens über Los Angeles nach London.
16. Tag: London - Wien/München. Weiterflug von London nach Wien oder München.